Jugitag auf dem Bantiger

Jugitag auf dem Bantiger

Finja

Am Samstag, dem 17. Oktober fand eine Wanderung zum Bantiger statt. Einige Jugler vom Altikofen und Rain versammelten sich pünktlich um zehn Uhr vor dem Eingang der Rain-Turnhalle. Der Weg verlief mit viel guter Laune. Nach etwa zwei Drittel legten wir die Mit-tagspause ein. Diese war bei einem Unterstand mit Grillstelle. Auf einem Grillraster probier-ten wir die verschiedensten Zmittags zu bräteln oder aufzuwärmen. Tomaten und Pilze wurden über den Flammen erwärmt oder in Alufolie eingewickelt und in das Feuer gewor-fen. Der Erfolg war mal mehr, mal weniger. Nach dem wir einige Treppen bezwungen hat-ten, erreichten wir den Bantiger. Es war eindrucksvoll zu sehen, wie weit die Spitze in den Himmel ragte. Fast alle stiegen die metallene Treppe hinauf auf die Aussichtsplattform. Man sah über die Baumwipfel hinweg viele Kilometer weit. Besonders den Mannenberg konnte man einmal als Ganzes erblicken. Danach liefen wir einen schmalen, steilen Weg hinunter. Am Ende erwartete uns eine Art Lichtung, die Bäume waren klein oder nicht so dicht anei-nander. Nur vereinzelt standen mehrere grosse, dicke Bäume eng beieinander, eine gute Versteckmöglichkeit. Wir spielten viele Runden „Chübeli um“, wobei übrigens auch Erdhäu-fen und Baumstümpfe begeistert als Verstecke genutzt wurden. Am Anfang suchte nur einer, in späteren Runden spielten wir es aber so, dass man immer zu zweit suchte. Man konnte auch die Aussicht bewundern, wenn man eine Pause brauchte. Man sah Ittigen gut, auch wenn der Mannenbergwald davor stand. Die Sicht war klar, und das Wetter spielte super gut mit. Kurz bevor wir uns auf den Heimweg machten, fand noch eine Suche statt. Nach Schokobons, die von den Leitern auf der Lichtung verteilt wurden. Es war lustig, denn natürlich wollte jeder so viel Schokolade wie möglich abbekommen. Es entwickelte sich ein regelrechter Wettkampf! Selbstverständlich sammelten wir die Papierchen am Schluss alle wieder ein, schliesslich konnten wir unseren Müll nicht einfach so liegen lassen! Dann bega-ben wir uns auf den Rückweg. Irgendwie war er länger als der Hinweg, wahrscheinlich, weil wir alle erschöpft waren. Mit schmerzenden Füssen erreichten wir schlussendlich doch noch die Rain-Turnhalle. Dort verabschiedeten wir uns voneinander und dann ging jeder nach Hause.