Unihockeyturnier

Kontakt

Stephan Halbeisen

Anreise
Statistik

aus den 36 Jahren Unihockeyturnier

36. TBM JUGENDRIEGEN - UNIHOCKEYTURNIER

Abschlussbericht 2018

Insgesamt 49 Teams aus 18 Vereinen erspielten in zwei Kategorien bei insgesamt 208 Spielen den jeweiligen Kategoriensieg.


Kategorie A

Endlich – Bei der dritten Finalteilnahme in Serie konnte sich Ried als Kategoriensieger feiern lassen. Das Team von Ried gewann den Final in der Kategorie A mit 2:1 nach Penaltyschiessen gegen Mühleberg. Beide Teams wurden in der Zwischenrunde erster (Ried) und zweiter (Mühleberg) in der Gruppe 11 aller Erstklassierten aus der Vorrunde. Denselben Final fand 2016 unter gleichen Voraussetzungen (Rangierung in der Zwischenrunde) statt. Damals siegte Mühleberg mit 4:0. Ried gehört nun auch in den Kreis welche beide Kategorienpokale gewinnen durfte.


Kategorie B

Die Seeländer – Seit 2004 nimmt Kallnach regelmässig am Jugend Unihockeyturnier teil und ist längst in der Elite angekommen. Bei 14 Turnierteilnahmen konnten sich die Kallnacher sechs Mal bis in den Final vorkämpfen. Der Spielverlauf der Kallnacher lässt sich am diesjährigen Turnier sehen. Als Erstplatzierter der Gruppe 12 aller Zweitklassierten aus der Vorrunde erreichten sie über die K.o.-Runde den Final. Gegen Ittigen gewannen die Seeländer mit 4:1 und konnten sich den dritten Kategoriensieg sichern.


TV Ittigen

Ittigen wird besser – Ein Blick auf die Rangliste zeigt ein Abbild, welches wir vor wenigen Jahren kaum erträumt haben. Die Jugi des TV Ittigen bestritt mit 7 Teams (2 Kat. A. und 5 Kat. B) die Vorrunden-/ und Zwischenrundenspiele. Fünf Teams platzierten sich unter die Toppten und deren drei konnten sich für die Viertelfinals qualifizieren. So durften wir eine spannende Finalrunde erwarten.

Die beiden Teams der Kategorie A erreichten die Viertel-/ respektive den Halbfinal. In der Schlussabrechnung belegten sie die Plätze 4 und 5.

In der Kategorie B konnte sich ein starkes Ittiger Team bis in den Final vorkämpfen. Was für ein Erlebnis, nach 2001 (damals noch mit Puck) spielte sich ein Ittiger Team bis in den Final vor. Mit dieser Finalteilnahme sind wir in den gehobenen Kreis (nur 4 Vereine) mit 10 und mehr Finalteilnahmen eingetreten. Die Ittiger-Kids konnten nach wenigen Spielsekunden den ersten Finaltreffer seit 1991 bejubeln. Leider blieb es bei diesem einzigen Torerfolg und verloren gegen Kallnach mit 1:4.

Es scheint, dass der längst fällige Kategoriensieg in greifbare Nähe kommt. Denn statistisch gesehen müsste Ittigen im Vergleich der Finalteilnahmen mindestens 4 Turniersiege für sich verbuchen können. Die erreichten Rangierungen aus den letzten 3 Jahren zeigen eine deutliche Leistungssteigerung.


Spielmodus

Der angewendete Spielmodus mit Vorrunde, Zwischenrunde und Finalspiele im K.o.-System hat sich über die Jahre bewährt. Seit vier Jahren führen wir die Teams aus der Vorrunde anhand der erspielten Rangierung in der Zwischenrunde zusammen. Diese Ranggruppen spielen in der Zwischenrunde um die Qualifikation der Finalspiele (beginnend mit Viertelfinal). Mit dieser «Platzierungsrunde» am Vormittag und den Ranggruppen in der Zwischenrunde geben wir den schlechteren Teams die Chance, auch als Sieger aus den Ranggruppen der hinteren Rangierungen sich für die Finalspiele zu qualifizieren. Die Praxis beweist, dass immer wieder Teams in den Halbfinal vorgestossen sind, welche sich in der Vorrunde als nicht erstplatziertes Team in die Ranggruppe der erstklassierten geschafft haben.


Rangliste

Die gesamte Rangliste sowie die detaillierten Spielresultate sind auf der Homepage aufgeschaltet. Die Turnierchronik ist auch bereits online.


Fundgegenstände und 2019

Fundgegenstände können jeweils am Montag und am Donnerstag in der Halle abgeholt werden. Infos unter «079 469 75 35» bei Stephan Halbeisen. Wir wünschen allen eine gute Zeit und bis bald. Hoffentlich in einem Jahr. Die Hallen sind bereits für den 26. Oktober 2019 reserviert.


Dank und in eigener Sache.

Der Turnverein Ittigen dankt allen Jugendriegen und dessen Leitern für ihr zahlreiches Erscheinen. Seit dem Jahr 2000 habe ich mit zwei Ausnahmen, das traditionelle Turnier 16 Mal organisiert. Mit viel Begeisterung und Herzblut konnten wir das Turnier als einen fixen Bestandteil des Turnverbandes TBM etablieren. Ich erlebte als Klein-Haubi 1989 meine erste Turnierteilnahme. Damals war ich in der 5. Klasse. Mit dem Team der Kategorie B erspielten wir den 3 Platz der Vorrunde und konnten uns leider nicht für die Finalspiele qualifizieren. Hingegen schaffte es ein Ittiger-Team der Kategorie A den Final – und verlor diesen mit 1:0 gegen Gerzensee. Bis 2000 nahmen nur Giele am Turnier teil. Ab 2001 wurden in wenigen Turnierausgaben reine Modikategorien gebildet. Später setzten sich die Mixed-Team durch. Bis 2004 spielten wir das Turnier als Hallenhockey. Wer kennt sie nicht, die schwarzen Stöcke mit den kleinen roten oder blauen Schaufeln. Gespielt wurde mit einem Plastik-Puck. Doch wie es bei anderen Angelegenheiten auch ist, irgendeinmal erlischt das Feuer und die Motivation. Dieser Prozess dauert je nach je unterschiedlich. Für mich ist die Zeit gekommen etwas kürzer zu treten. Ich verabschiede mich als Turnierleiter und Danke euch Leiterinnen und Leiter für die tolle Unterstützung rund um das Turnier. Meine Dankbarkeit gilt natürlich auch den zahlreichen Helfer des TV-Ittigen. Die Zusammenarbeit erfreute mich stehts auf neue.

Es het gfägt mit öich und Tschüss – Haubi

Finanzen

Konto: 30-20334-0

Vereinfachte Regeln des SUHV

1. Teamgrösse

Ein Team besteht aus mehreren Feldspielern und einem Torhüter. Pro Team befinden sich maximal 3 Feldspieler und ein Torhüter gleichzeitig auf dem Spielfeld. Der Torhüter darf durch einen weiteren Feldspieler ersetzt werden.

2. Spielbeginn

Zu Beginn jedes Spielabschnittes und nach einem Torerfolg erfolgt ein Bully am Mittelpunkt. Beide Teams befinden sich dabei in ihrer Spielfeldhälfte. Nach sämtlichen Spielunterbrüchen wird das Spiel durch einen Pfiff des Schiedsrichters wieder freigegeben.

3. Spieleraustausch

Ein Spieler (inkl. Torhüter) darf jederzeit ersetzt werden. Der einwechselnde Spieler darf das Spielfed erst betreten, wenn es der auswechselnde Spieler verlassen hat.

4. Bully

Ein Bully kann nur auf dem Mittelpunkt oder auf einem der sechs Bullypunkte erfolgen. Andere Spieler müssen sich mindestens zwei Meter von den Ausführenden entfernt aufhalten. Zwei gegnerische Spieler stehen sich mit dem Rücken zur eigenen Torlinie am liegenden Ball gegenüber und halten ihre Schläger parallel auf jeder Seite des Balles, ohne ihn zu berühren; die Schaufelspitze in Angriffsrichtung. Auf der Mittellinie darf das Gastteam die Stockseite wählen, auf der verlängerten Torlinie der Verteidiger. Auf Pfiff ist der Ball freigegeben.

5. Ausball

Verlässt der Ball das Spielfeld oder berührt er Gegenstände über dem Spielfeld, erhält das Team, das den Ball nicht zuletzt berührt hat, einen indirekten Freischlag zugesprochen. Dieser wir am Ort und max. 1 Meter von der Bande entfernt ausgeführt.

6. Freischlag

Er wird unmittelbar am Ort des Vergehens ausgeführt. Freischläge hinter der verlängerten Torlinie werden auf dem nächstgelegen Bullypunkt ausgeführt. Der Gegner (inkl. Stock) muss sofort zwei Meter Abstand nehmen. Bei Nichteinhalten des Abstandes wird eine Zweiminutenstrafe ausgesprochen.

7. Strafstoss (Penalty)

Verhindert ein Vergehen eine sichere Torchance, ist dem benachteiligten Team ein Strafstoss zuzusprechen. Der Schütze startet am Mittelpunkt. Sobald der Schütze den Ball berührt, darf der Torhüter die Torlinie verlassen. Der Ball ist während der Ausführung immer in Vorwärtsbewegung. Ein Nachschuss ist nicht erlaubt. Fällt kein Tor, erfolgt ein Bully am nächsten Bullypunkt.

8. Stockvergehen

Mit dem eigenen Stock darf nicht auf den Stock des Gegners oder dessen Körper geschlagen werden (auch nicht seitlich oder von unten). Wiederholte oder härtere Vergehen sowie Vergehen von hinten werden mit einer Zweiminutenstrafe bestraft.

9. Hoher Stock

Das Ausholen über Hüfthöhe ist verboten. Über Kniehöhe darf der Ball nicht mehr mit dem Stock gespielt werden. Das Ausschwingen nach vorne ist grundsätzlich erlaubt, wenn niemand in der Nähe steht.

10. Einsatz des Körpers

Im Kampf ist ein Abdecken des Balles mit dem Körper zulässig. Ebenso ist ein leichtes Stossen mit der Schulter erlaubt. Festhalten, Stossen mit den Händen und rückwärts in den Gegner laufen ist verboten. Einem Spieler darf der Weg nicht versperrt werden. Hineinrennen in den Gegner, Halten und Checken wird in jedem Fall mit einer Zweiminutenstrafe bestraft.

11. Spiel mit dem Fuss

Der Ball darf mit einer absichtlichen Bewegung sich selber vorgelegt, aber nicht zu einem Mitspieler gespielt werden. Prallt der unabsichtlich vom Fuss ab, darf der Mitspieler den Ball spielen. Mehrmaliges absichtliches Spielen mit dem Fuss, ohne dass dazwischen der Stock den Ball berührt, ist verboten.

12. Spiel mit der Hand, dem Arm und dem Kopf

Es ist nicht erlaubt, den Ball mit der Hand, dem Arm oder dem Kopf absichtlich zu spielen. Diese Vergehen werden mit einer Zweiminutenstrafe bestraft. Hochspringen, wobei beide Füssen den Boden verlassen, ist ebenfalls verboten, sofern der Ball dabei berührt wird.

13. Bodenspiel

Ein Feldspieler darf nur mit seinen Füssen und einem Knie sowie der Stockhand Boden Kontakt haben. Berührt er den Boden mit einem anderen Körperteil, und wird dabei der Ball absichtlich gespielt, wird dies mit einer Zweinminutenstrafe geahndet. Insbesondere ist es untersagt, sich in den Schuss zu werfen.

14. Vorteil

Wenn für ein Team trotz eines Vergehens gegen sie, ein Vorteil entsteht (z.B. Ballbesitz, Tor), wird der Vorteil gewährt und das Spiel nicht unterbrochen. Der Vorteil kann auch bei Vergehen angewendet werden, die zu einer Zeitstrafe oder einem Strafstoss führen würden, wobei die Strafe oder der Strafstoss angezeigt wird. Sobald die Vorteilsituation beendet ist, wird das Spiel unterbrochen und die notwendigen Strafen ausgesprochen.

15. Torhüter

Der Torhüter spielt ohne Stock. Er ist in seinen Abwehraktionen frei, solange die Aktion dem Ball gilt. Er darf den Ball nur halten, wenn mindestens ein Körperteil den Boden im Torraum berührt (dies gilt auch während der Ausführung eines Strafstosses). Ausserhalb des Torraumes wird er als Feldspieler (ohne Stock) betrachtet. Bei einer Abwehr ausserhalb des Torraumes (ausg. Fussspiel) ist der Torhüter mit einer Zweiminutenstrafe zu bestrafen. Blockiert er den Ball länger als drei Sekunden, erfolgt ein Freischlag für den Gegner 2,5 m ausserhalb des Schutzraumes. Der Torhüter darf beim Auswurf nicht behindert werden. Beim Auswurf mit der Hand muss der Ball vor der Mittellinie einen Spieler oder dessen Ausrüstung berühren.

16. Torraum / Schutzraum

Zum Schutze des Torhüters gibt es den Schutzraum. In ihm darf sich kein Feldspieler befinden. Auch keiner aus dem eigenem Team. Alle Freischläge im Torraum werden 2,5 Meter ausserhalb des Schutzraumes ausgeführt.


Copyright by Schweizerischer Unihockey Verband